Strafanzeige gegen Merkel: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungs-Verfahren!

Hat die CDU rund um Bundeskanzlerin Angela Merkel (63) nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten für ihre Wahlkampfflüge bezahlt?
Hat die CDU rund um Bundeskanzlerin Angela Merkel (63) nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten für ihre Wahlkampfflüge bezahlt?  © Tobias Schwarz/AFP POOL/dpa

Berlin - Jetzt beschäftigt sich die Justiz mit Angela Merkel (63, CDU). Ein Rechtsanwalt aus Berlin ist dafür laut des Magazins "Spiegel" verantwortlich. Er hat gegen die Bundeskanzlerin Strafanzeige wegen Untreue gestellt.

Hintergrund: Die CDU soll nur einen Bruchteil der Kosten für die Wahlkampf-Flüge der Kanzlerin, mit Polizei und Bundeswehr, bezahlt haben. Der Anwalt wirft Angela Merkel also Untreue zum Nachteil der Bundesrepublik vor.

Wider besseren Wissens sollen Angela Merkel, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (58, CDU) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (63, CDU) die korrekten Kosten für die Flüge ignoriert haben, berichtet der "Spiegel".

Statt der geschätzten 18.000 Euro für eine Flugstunde mit dem "Cougar"-Helikopter oder den vermuteten 30.000 Euro für die Kleinflugzeuge des Typs "Global 5000", zahlt Merkel für sich und ihre Teammitglieder lediglich pauschal 500 Euro.

Der "Spiegel" berichtet weiter, dass Merkel laut einer Liste bereits 50 Mal in diesem Jahr die Flugbereitschaft genutzt hätte. Jedesmal für Partei- oder Wahlkampftermine.

Angela Merkel bekräftigt indes, dass sie sich an jene Regeln halte, die schon ihre Amtsvorgänger genutzt hätten. Trotzdem prüft die Staatsanwaltschaft Berlin derzeit, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet!

Titelfoto: Tobias Schwarz/AFP POOL/dpa


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