Nazi-Terrorzelle zerstört? Armin Rohde fordert Politik zu hartem Durchgreifen gegen "Weichbirnen" auf

Berlin - Schauspieler Armin Rohde (64) erwartet nach den Festnahmen mutmaßlicher Mitglieder einer rechten Terrorzelle Mitte Februar ein konsequentes Durchgreifen des Rechtsstaates.

Armin Rohde beim Filmfest in Hamburg.
Armin Rohde beim Filmfest in Hamburg.  © Georg Wendt/dpa

"Deutschland hat es in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, sich aus einem Land der Schande, das wir durch die Hitler-Diktatur geworden sind, in die erste Reihe international anerkannter Nationen zu spielen. Und das wird gerade durch diese Weichbirnen zerstört und in den Schmutz gezogen", sagte Rohde am Sonntagabend im Rahmen der Berlinale.

"Es wird Zeit, dass da jetzt Razzien und Prozesse stattfinden. Es wird allerhöchste Zeit."

Der 64-Jährige ("Der bewegte Mann") findet Demonstrationen gegen Rechts und die Betroffenheit nach den Morden von Hanau "ganz wunderbar, aber zu gefühlig".

Man müsse rechtsradikale Drahtzieher ausfindig machen und bestrafen. "Es muss Schluss mit dieser Verträumtheit sein. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir es mit einem internationalen und brutalen Geschäftsmodell zu tun haben."

Ein Tatverdächtiger wird von Polizisten abgeführt. Er soll Mitglied einer mutmaßlichen Nazi-Terror-Gruppe sein. (Archivbild)
Ein Tatverdächtiger wird von Polizisten abgeführt. Er soll Mitglied einer mutmaßlichen Nazi-Terror-Gruppe sein. (Archivbild)  © Uli Deck/dpa

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