Thüringer soll online Waffen gegen Flüchtlinge verkauft haben

Auf dieser Seite verkaufte Mario R. die Waffen.
Auf dieser Seite verkaufte Mario R. die Waffen.  © Screenshot

Berlin  - Wegen Waffenhandels und Hetze gegen Flüchtlinge im Internet ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen einen 33-Jährigen Thüringer aus dem rechten Spektrum. 

Ihm wird vorgeworfen, Betreiber einer Webseite sein, auf der Waffen mit Bezeichnungen wie "Migrantenschreck DP 120 Bautzen" und "Antifaschreck" angeboten werden.

Wie Sprecher Martin Steltner am Freitag sagte, hält sich der Mann vermutlich in Ungarn auf. Es gebe aber auch Spuren in die USA. Darüber hatte der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, auch der Sender MDR ging dem Fall nach. Darüber hinaus wird dem 33-Jährigen den Angaben zufolge Bedrohung und Nötigung vorgeworfen. 

Auf der Webseite "migrantenschreck.ru" ist auch ein Video zu sehen, in dem ein Mann Kugeln auf Plakate von Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) abfeuert. 

Die Seite liegt auf einem russischen Server, so dass Ermittler und Strafverfolger eingeschränkte Möglichkeiten hätten, so Steltner.


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