Körperverletzung und Sex-Delikte: Das sind Berlins gefährlichste U-Bahnhöfe

Berlin - Wird der öffentliche Nahverkehr für Berliner gefährlicher? Die Statistik zeigt: Die Gewalt in den Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in den vergangenen fünf Jahren zugenommen.

Am Alexanderplatz kam es zu den meisten Zwischenfällen. (Symbolbild)
Am Alexanderplatz kam es zu den meisten Zwischenfällen. (Symbolbild)  © DPA

So stieg die Zahl der Körperverletzungen in U-Bahnen um etwa 17 Prozent auf 1863 Fälle, wie die "Berliner Morgenpost" berichtet. Sie beruft sich dabei auf Zahlen, die der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier bei der Senatsinnenverwaltung erfragt hatte.

Die Zahl der Sexualdelikte in den U-Bahnen stieg den Angaben zufolge um das Vierfache - auf 125 Fälle im vergangenen Jahr. Die gemeldeten Zahlen von Taschendiebstahl in der U-Bahn sind dagegen zurückgegangen: 2016 waren es rund 10.000, im vergangenen Jahr weniger als 5000.

Besonders gefährlich sind demnach die Haltestellen U-Bahnhof Alexanderplatz, Kottbusser Tor, Hermannplatz, aber auch die Osloer Straße.

Allerdings ist auch die Zahl der Fahrgäste in den vergangenen Jahren gestiegen - 2017 um 1,8 Prozent.

Titelfoto: DPA


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