Blutüberströmter Mann auf Bahnsteig gefunden

Der Mann wurde noch auf dem Bahnsteig medizinisch versorgt. (Symbolbild)
Der Mann wurde noch auf dem Bahnsteig medizinisch versorgt. (Symbolbild)  © Morris Pudwell (Symbolbild)

Berlin – Zwei Gewalttaten in Neukölln in wenige Stunden: Am frühen Samstagmorgen wurde im U-Bahnhof Rathaus Neukölln ein blutüberströmter, schwer verletzter Mann gefunden.

Der 28-Jähirge war laut Polizei mit zwei Männern in Streit geraten. Diese hatten ihn dann mit Pfefferspray angegriffen und ihm schließlich mit einem Messer in den Oberkörper gestochen.

Kurz vor 5.30 Uhr wurde der Mann von Passanten entdeckt. Zunächst wurde er von den alarmierten Polizisten versorgt, dann kümmerte sich ein Rettungsarzt um den Mann. Nach ersten Informationen vor Ort, hatte er mehrere Stichverletzungen. Nach 15 Minuten Behandlung auf dem Bahnsteig wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Die Hintergründe zu dem Vorfall sind noch unklar. Die beiden Angreifer waren in Richtung Boddinstraße geflüchtet.

Erst wenige Stunden zuvor gab es einen brutalen Angriff im U-Bahnhof Hermannplatz. Unbekannte haben dort einen 16 Jahre alten Jugendlichen mit Schlägen und einem Messerstich schwer verletzt. Die drei Täter hätten zunächst auf den Jugendlichen eingeschlagen, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen.

Anschließend stachen sie nach Angaben der Polizei mit einem Messer in den Oberkörper des 16-Jährigen und flohen. Der Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte der Sprecher. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Auch auf dem Nackenheimer Ring (Tempelhof) griffen zwei Männer einen 25-Jährigen an. Während einer ihn fest hielt, stach der andere mit einem Messer zu. Die Hintergründe des Angriffs sind laut Polizei derzeit noch unklar.

Der schwerverletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der schwerverletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell (Symbolbild)


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