Schwuler Star-Friseur Udo Walz schmettert Ehe für alle ab: Nun hagelt es Kritik von allen Seiten

Berlin - Kult-Coiffeur Udo Walz (74) hat für den Aufreger der Woche gesorgt! Seit 25 Jahren ist der schwule Promi-Friseur mit seinem Freund Carsten Thamm-Walz (48) zusammen, seit zehn Jahren sogar verpartnert. Seit 2017 könnten die beiden ihre Partnerschaft sogar in eine Ehe umwandeln lassen. Doch mit einer klaren Aussage zur Ehe für alle sorgte der Berliner nun für eine hitzige Debatte.

Starfriseur Udo Walz sitzt am 07.02.2017 in seinem Friseursalon in Berlin vor einem Portrait von sich.
Starfriseur Udo Walz sitzt am 07.02.2017 in seinem Friseursalon in Berlin vor einem Portrait von sich.  © Lino Mirgeler/dpa

"Mir reicht das. Ich finde, dass nur ein Mann und eine Frau heiraten sollten, wenn sie eine Familie gründen wollen", schilderte Walz gegenüber der BIld-Zeitung seinen Standpunkt (TAG24 berichtete).

Dieses klare Statement kam nicht bei allen gut an, wie das mediale Echo zeigt. Mittlerweile überschlagen sich die Reaktionen auf die klare Kante des Star-Friseurs, berichtet Bild.

Der Berliner Modedesigner Julian F.M. Stoeckel (31) gilt als das verkörperte schwule Klischee, übte jedoch Kritik an Walz' Position: "Ich finde, dass man bestimmten Menschengruppen eine Heirat nicht versagen kann."

Weiter erklärte er: "Und ich sage mal so: Weil homosexuelle Paare verheiratet sind, geht keine heterosexuelle Ehe kaputt" verriet der Bewohner des Dschungelcamps aus der achten Staffel der Reality-Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"

Auch der homosexuelle Musical-Star Uli Scherbel ("Ich war noch niemals in New York") meldete sich zu Wort: "Ich finde es richtig, dass die Verpartnerung nach der Einführung der Ehe für Alle abgeschafft wurde, denn jeder Sonderstatus ist seltsam und führt doch wieder nur dazu, dass man ausgegrenzt wird", sagte der 48-Jährige gegenüber der Boulevard-Zeitung.

Und was sagt Udo Walz dazu? Bislang hat sich der Star-Friseur in den sozialen Netzwerken nicht in die weitere Diskussion um sein Statement eingeklinkt. Es bleibt also spannend.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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