Müll-Sherriff sollen Berlins Dreck-Problem lösen

Mit Müllwächtern will Berlin in den kommenden Jahren das Müllproblem in den Griff bekommen.
Mit Müllwächtern will Berlin in den kommenden Jahren das Müllproblem in den Griff bekommen.  © DPA

Berlin – In Berlin soll Müllsündern in den kommenden Jahren das Leben schwer gemacht werden. Die Stadt will deutlich mehr Geld in die Müllbeseitigung investieren.

Das wurde während der Haushaltsberatungen am Dienstag beschlossen, wie die Berliner Zeitung berichtet. Demnach werden künftig Müllwächter in der Stadt unterwegs sein und nach Menschen Ausschau halten, die Müll auf die Straße werfen oder Hundekot nicht ordnungsgemäß beseitigen. Diese Mitarbeiter des Ordnungsamts werden in Uniformen aber auch in Zivil unterwegs sein.

Wer erwischt wird, bekommt ein Ordnungsgeld aufgebrummt. Weiterhin sollen die Müllwächter nach illegalem Sperrmüll suchen und ihn beseitigen lassen. Laut Berliner Zeitung sind allein diese Aufpasser dem Senat fünf Millionen Euro im Jahr wert.

Weiterhin werde die BSR künftig verstärkt Parks reinigen und erfassen, wo mehr Mülleimer aufgestellt werden sollen. Und die Recyclinghöfe sollen am Wochenende und Abends länger geöffnet bleiben.


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