Maischberger diskutiert über ein Thema, das uns alle angeht

Berlin - Auch für Sandra Maischberger ist die Sommerpause zu Ende. Ab Mittwoch geht sie mit ihrem Talk "maischberger" wieder auf Sendung.

Zu den Gästen von Sandra Maischberger (li.) gehören diesmal unter anderem Hannes Jaenicke (re.) und Ranga Yogeshwar (Mi.)
Zu den Gästen von Sandra Maischberger (li.) gehören diesmal unter anderem Hannes Jaenicke (re.) und Ranga Yogeshwar (Mi.)  ©  Dpa/dpa, Jens Kalaene/dpa, Andreas Arnold/dpa

Das Thema hat es in sich: "Der Plastikfluch: billig, praktisch, gefährlich". Seit Wochen wird die verheerende Auswirkung der weltweiten Müllberge auf Mensch und vor allem Natur diskutiert.

Aufgerüttelt wurde viele, als ein Wal in Thailand verendet war - und acht Kilo Plastik im Magen hatte. Erinnert sei auch an die hunderten Helfer, die verzweifelt versuchen, einen Traumstrand in der Dominikanischen Republik von tausend Tonnen Abfall zu befreien.

Diese Bilder der schlimmen Folgen von Plastikmüll in den Meeren sorgen seit dem Sommer für Entsetzen. Mittlerweile reagiert die Politik zwar, doch reicht ihr Bemühen? Die EU-Kommission etwa will Verbote von Plastikstrohhalmen und Einweggeschirr in Europa durchsetzen. Und in Deutschland wird über eine Plastiksteuer diskutiert.

Aber warum verbrauchen wir so viel Plastik? Was können Politik und Wirtschaft, was können die Verbraucher tun, um den Abfall zu reduzieren? Wie bedenklich ist Mikroplastik in Kosmetika oder in Mineralwasser für Umwelt und für Menschen?

Darüber will Sandra Maischberger am heutigen Mittwoch (22.45 Uhr, ARD oder >>> hier in der ARD-Mediathek) mit ihren Gästen diskutieren: Hannes Jaenicke (Schauspieler und Umweltaktivist), Ranga Yogeshwar (Physiker und ARD-Wissenschaftsmoderator), Ursula Heinen-Esser (CDU, nordrhein-westfälische Umweltministerin), Stefan Genth (Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE) und Kerstin Etzenbach-Effers (Verbraucherschutzzentrale NRW).

Letztere erklärt auch, warum wir heute viel mehr Plastik verbrauchen als früher. "Die Industrie macht es einem nicht leicht, auf Plastik zu verzichten", prangert Etzenbach-Effers an. Daher fordert die Verbraucherschützerin klare Gesetze und Regelungen für Plastikverpackungen: "Die freiwilligen Richtlinien und Zielvorgaben der Wirtschaft reichen hier nicht mehr aus."

Die Chemikerin warnt außerdem vor Mikroplastik in Kosmetikprodukten, das für Konsumenten nicht erkennbar ist: "Verbraucher rechnen nicht damit, dass sie sich gerade Plastik auf die Haut schmieren."

Titelfoto: Dpa/dpa, Jens Kalaene/dpa, Andreas Arnold/dpa, dp


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