Dunja Hayali talkt über neuen alten Juden-Hass

Berlin - Wie antisemitisch ist Deutschland? Spätestens seit den Übergriffen auf zwei Kippa tragende Männer in Berlin vergangenen April eine berechtigte Frage. Nun beschäftigt sich auch Dunja Hayali im ZDF mit der Frage und hält den Mittwoch dafür frei.

Dunja Hayali (44) berichtet über neuen alten Hass.
Dunja Hayali (44) berichtet über neuen alten Hass.  © DPA

Auch 80 Jahre nach den Pogromen vom 9. November 1938 werden Juden in Deutschland beleidigt, bedroht und angegriffen.

Wie der Sender aus Mainz mitteilte, geht es in Dunja Hayalis gleichnamiger Sendung (Mittwoch, 7.11. um 23.30 Uhr) um die Frage: "Neuer alter Hass - Wie antisemitisch ist Deutschland?"

Hayali traf sich für ihre Sendung mit zwei außergewöhnlichen Freunden: Natan Grossmann und Jens-Jürgen Ventzki. Grossmann (90), der im Holocaust seine Familie verloren hat, überlebte das Ghetto Lodz und Ausschwitz. Ventzki (74) hat erst viele Jahrzehnte nach Ende des Nationalsozialismus erfahren, dass sein Vater Werner als Lodzer Oberbürgermeister für den Tod Hunderttausender Juden mitverantwortlich war.

Außerdem berichtet eine Frankfurter Familie von ihren Erfahrungen, wie Juden heute in Deutschland leben und in ihrem Alltag mit Beleidigungen und Pöbeleien umgehen.

Als Gäste begrüßt Dunja Hayali in ihrer >> Talkshow außerdem den Präsidenten des jüdischen Sportvereins Makkabi Deutschland, Alon Meyer, die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli sowie den Comedian und Buchautor Oliver Polak.

Im Anschluss folgt die Dokumentation "Wie antisemitisch ist Deutschland" von Thorsten Berrar, die an die Sendung von Hayali anknüpft.

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