"Wollte ihn töten": Messerangriffe mit zwei Verletzten

Berlin - Am Freitagnachmittag gegen 13.55 Uhr wurde ein 25-Jähriger von einem fremden Mann auf offener Straße mit einem Messer angegriffen. Wie die Polizei am Samstag mitteilt, war das Opfer in der Rosenthaler Straße unterwegs, als ein 29-Jähriger auf ihn losging.

In der Karl-Marx-Straße endete eine Schlägerei für zwei Männer im Krankenhaus. (Symbolbild)
In der Karl-Marx-Straße endete eine Schlägerei für zwei Männer im Krankenhaus. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Dabei wurde der Passant leicht an der Hand verletzt. Zeugen beobachteten den Angriff und alarmierten die Polizei, die den 29-Jährigen festnahm. Wie die Beamten erklären, soll der Angreifer zugegeben haben, "dass er den ihm unbekannten 25-Jährigen töten wollte".

Noch am Samstag soll der Mann einem Richter vorgeführt werden, um einen Unterbringungsbeschluss zu erhalten. Die Mordkommission hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen.

Am selben Tag wurde ein weiterer Mann Opfer eines Messerangriffs. So wollte ein 30-Jähriger in seiner Wohnung in der Merseburger Straße eine Party geben. Da es hätte laut werden können, wollte er seinem Nachbarn, der direkt über ihn wohnt, gegen 18.30 Uhr Bescheid geben und um Verständnis bitten.

Der 44-Jährige öffnete die Wohnungstür jedoch mit zwei Messern in den Händen. Es kam zum Streit zwischen den Männern, der damit endete, dass der Nachbar dem 30-Jährigen mit dem Messer in die Brust gestochen haben soll.

Trotz Verletzung konnte sich der Mann in seine Wohnung retten, wo seine Gäste ihn versorgten und einen Rettungswagen riefen. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine oberflächliche Stichverletzung, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden konnte.

Die Polizei nahm den Messerangreifer fest, der nach den ersten Untersuchungen wieder entlassen wurde.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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