Berliner droht mit Bombe: Klinik muss evakuiert werden

Es kam bei der vermeintlichen Bombendrohung und der anschließenden Evakuierung niemand zu Schaden. (Bildmontage)
Es kam bei der vermeintlichen Bombendrohung und der anschließenden Evakuierung niemand zu Schaden. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Lindow - Am späten Dienstagmittag musste eine Klinik bei Finow (Ostprignitz-Ruppin) wegen einer Bombendrohung geräumt werden.

Gegen 13.45 Uhr ging bei einem Klinik-Mitarbeiter ein Anruf ein, dass sich eine Bombe im Gebäude befindet. Dieser alarmierte die Polizei und Feuerwehr, die schnell vor Ort war.

Diese sperrte das Gebiet weiträumig ab und evakuierte rund 300 Patienten und Mitarbeiter. In nur wenigen Minuten musste somit alles stehen und liegen gelassen werden.

Mit einem ausgebildeten Sprengstoffspürhund suchten die Beamten das Haupthaus nach der vermeintlichen Bombe ab, fanden jedoch keine Anhaltspunkte und gaben das Gebäude anschließend wieder frei.

Die Polizei konnte den Anrufer schnell ermitteln. Ein 30-jähriger Berliner rief über sein Handy im Krankenhaus an und drohte mit der Bombe im Haupthaus.

Er wurde von den Beamten wenig später aufgespürt, festgenommen und verhört. Das Handy wurde beschlagnahmt

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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