Berliner findet Glauchau zum Gruseln! Er dreht 'nen Horrorstreifen in der Stadt

Glauchau - Glauchau - ein Ort zum Gruseln! Naja, zumindest im neuen Horrorstreifen des Berliner Filmemachers David Brückner (31). Er stammt aus Glauchau und hat seiner Heimatstadt einen richtigen Gruselfilm auf den Leib geschrieben. Und das Beste: Er sucht noch Glauchauer, die die Zuschauer als Komparsen das Fürchten lehren wollen!

Filmemacher David Brückner (31) dreht seinen vierten Horrorfilm in Glauchau.
Filmemacher David Brückner (31) dreht seinen vierten Horrorfilm in Glauchau.  © privat

"Es das Ganze wird bereits der vierte Horrorfilm, den ich drehe und produziere", sagt Brückner. "Die beiden ersten habe ich auch schon in Glauchau gedreht, für den letzten war ich in Berlin und Brandenburg unterwegs.

Diesmal wollte ich wieder zurück nach Glauchau, weil die Kulissen einfach schon da sind und man aus so vielen Ecken der Stadt einen tollen Drehort machen kann."

Unter anderem am Schloss will Brückner drehen. "Und auch der Bismarckturm wird in meinem Film vorkommen, sogar eine zentrale Rolle spielen." Denn: Der Streifen soll den Titel "Rapunzels Fluch" tragen und ist eine düstere Abwandlung des Grimm'schen Klassikers.

"Zuerst habe ich mir mögliche Kulissen in der Stadt ausgesucht, dann bei den zuständigen Stellen angefragt, ob wir dort drehen dürfen und mir erst dann die Geschichte überlegt."

Und: "Das Drehbuch ist Glauchau quasi auf den Leib geschrieben", so Brückner.

Eigentlich arbeitet Brückner im Bundestag

Der Bismarckturm in Glauchau wird einer der zentralen Drehorte für den Horrorstreifen sein.
Der Bismarckturm in Glauchau wird einer der zentralen Drehorte für den Horrorstreifen sein.  © Maik Börner

Die Horrorstreifen sind übrigens "nur" sein Hobby. "Eigentlich arbeite ich im Bundestag als Videoproducer."

Der Film muss mit geringen finanziellen Mitteln auskommen. "Trotzdem habe ich es geschafft, einige bekannte Schauspieler dafür zu gewinnen." Welche das sind, soviel will der gebürtige Glauchauer noch nicht verraten.

Sicher ist aber: Er wird Anfang bis Mitte August in der Stadt drehen und sucht dafür noch einige Unterstützer. "Ob Komparse, Make-Up-Artist, Caterer, jede Hilfe ist willkommen", so der Filmemacher. "Wir suchen auch noch eine Unterkunft für unsere Crew."

Etwa 15 bis 20 Leute braucht Brückner noch, damit der Filmdreh ein Erfolg wird. Es wird für ihn zwar bereits der dritte Film, den er in Glauchau dreht, aber dennoch ist der Horrorstreifen eine Premiere für ihn.

"Ich mache zum ersten Mal einen Film auf Deutsch. Die ersten drei wurden auf Englisch gedreht und später auf Deutsch nachsynchronisiert."

Wer dabei sein will kann sich unter ghostpictures.de@gmail.com bei David Brückner melden.

Titelfoto: Maik Börner, privat

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