Lernen mit der Cloud? Berliner Schule schafft die Ranzen ab

Kinder auf den Weg in die Schule. (Symbolbild)
Kinder auf den Weg in die Schule. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - War's das für den oft viel zu schweren Schulranzen? Das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain startet zusammen mit 25 weiteren bundesweiten Schulen das Pilotprojekt "Schul-Cloud".

Arbeitsblätter, Lernmaterial, Hausaufgaben und auch bestimmt Schülerdaten wandern in eine geschützte virtuelle Schul-Cloud. Durch die Datenwolke können die Schüler künftig von überall auf das Lernmaterial zurückgreifen. Wichtige Voraussetzungen sind WLAN und ein Breitbandanschluss, wie der Berliner Kurier berichtet.

Über einen eigenen Nachrichtendienst können die Schüler untereinander kommunizieren und zwar wann immer sie wollen. "Kollaborierendes Lernen wird immer wichtiger", erklärt Mathelehrer Ralf Dorn dem Kurier. Der Lernstoff aller Schuljahre ist in der Cloud und kann von jedem Schüler individuell nachvollzogen werden. Damit könnte das lästige Bücherschleppen bald vorbei sein.

Der Server, der all die Daten verwaltet steht in einem deutschen Rechenzentrum. Ein Problem ist allerdings der Datenschutz. Viele Lehrer kommunizieren trotz Warnungen von Datenschützer über soziale Netzwerke wie Whatsapp oder Facebook.

Die Schul-Cloud soll jedoch sparsam mit den Daten umgehen und zudem auch noch vor Hackerangriffen geschützt sein. Noten werden in der Cloud zum Beispiel nicht hinterlegt.


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