Berliner Senat plant Entwurf: Quadratmeter soll nur noch acht Euro kosten

Berlin - Wohnungen in Berlin sollen in den kommenden Jahren nicht mehr als knapp acht Euro pro Quadratmeter kosten dürfen.

Der Senat rund um Bürgermeister Michael Müller plant einen Entwurf, der die Mieten-Situation in Berlin erleichtern soll.
Der Senat rund um Bürgermeister Michael Müller plant einen Entwurf, der die Mieten-Situation in Berlin erleichtern soll.  © dpa/Bernd von Jutrczenka

Das sieht der Entwurf für den vom Senat geplanten Mietendeckel vor, wie Berliner "Tagesspiegel" und "Morgenpost" übereinstimmend berichten. Danach sind je nach Erstbezug und Ausstattung der Wohnung Kaltmieten von 3,42 bis 7,97 Euro möglich.

Bestehende Verträge dürfen nicht über die am Stichtag (18. Juni) vereinbarte Miete hinausgehen. Diese Grenze gilt auch für Neuvermietungen solcher Wohnungen. Mieten jenseits der Obergrenzen können auf Antrag durch das Bezirksamt abgesenkt werden.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Zu internen Vorgängen gebe es keine Stellungnahme, hieß es.

Der von SPD, Linke und Grünen geführte Berliner Senat will die Mieten vom Jahr 2020 an für fünf Jahre einfrieren, um die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu beruhigen.

Berlin wäre das erste Bundesland mit einer solchen Regelung.

Berlin wäre das erste Bundesland mit einer solchen Quadratmeter-Regelung.
Berlin wäre das erste Bundesland mit einer solchen Quadratmeter-Regelung.  © dpa/lothar festl

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