Verwaltung stellt neue Mitarbeiter ein, hat aber ein wichtiges Detail vergessen

Berlin - Bitter nötig und lange gefordert waren die Neueinstellungen in der Berliner Verwaltung. Doch anscheinend wurde nicht bedacht, dass die neuen Mitarbeiter auch irgendwo arbeiten müssen.

Es sollte weniger überfüllte Schreibtische in Berliner Ämtern geben, nun gibt es leider zu wenige. (Symbolbild)
Es sollte weniger überfüllte Schreibtische in Berliner Ämtern geben, nun gibt es leider zu wenige. (Symbolbild)

2.300 neue Mitarbeiter 2018. Nochmal 1.000 in diesem Jahr. Endlich ging etwas voran, im Berliner Verwaltungswesen. Doch wie sich jetzt zeigte, tauchte mit den neuen Kollegen auch ein neues Problem für die Berliner Ämter auf – und zwar ein Platzproblem.

"Die Situation ist dramatisch", bestätigte die Vorsitzende des Hauptpersonalrates, Daniela Ortmann, gegenüber der "Berliner Morgenpost". "Wir brauchen zusätzliche Büroräume".

So sollen derzeit insbesondere Azubis den fehlenden Platz zu spüren bekommen. Sie säßen an völlig ungünstig platzierten und improvisierten Beistelltischen, teilweise ohne eigenen Zugang zu einem Computer.

Als gar nicht so schlimm schätzt die Finanzverwaltung die Situation ein. Es gäbe Bedarf an neuer Fläche, aber dramatisch sei die Lage nicht.

Besonders groß soll die Not laut "Berliner Morgenpost" auch in der Justizverwaltung sein. Doch die steuere bereits dagegen: „Derzeit ist geplant, dass wir im Sommer das Air-Berlin-Gebäude am Saatwinkler Damm im Norden Charlottenburgs nutzen können“, erklärte Sebastian Brux, der Sprecher der Justizverwaltung.

Danach soll es weitergehen ins, bis dahin hoffentlich sanierte, Kathreiner-Haus an der Potsdamer Straße. So soll zumindest die Platznot der Staatsanwaltschaft Moabit in fünf Jahren ganz gelöst sein.

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