Berlins Innenpolitik beschließt: Böller-Verbot an drei Orten!

Berlin - Die Berliner Innenpolitiker diskutieren an diesem Montag (11.00 Uhr) über die ausführliche Kriminalitätsstatistik der Polizei sowie über Einschränkungen des Silvester-Feuerwerks.

Besonders laute Böller sollen verboten werden.
Besonders laute Böller sollen verboten werden.  © DPA/franziska koark

Die Polizei hatte erst vor wenigen Tagen die knapp 200 Seiten umfassende Statistik zur Kriminalität in Berlin 2018 vorgelegt.

Im Frühjahr wird seit Jahren nur eine Kurzfassung der Daten zu Verbrechen, Tätern und Opfern veröffentlicht.

Zudem wollen die Abgeordneten von SPD, Linken und Grünen eine Aufforderung an den Senat in die Wege leiten, gegen das Silvester-Feuerwerk vorzugehen.

Danach sollen die Bezirke bestimmte Gebiete für das Feuerwerk verbieten können, der Verkauf des Feuerwerks soll über eine Änderung des Bundesgesetzes auf ein bis zwei Tage verkürzt werden.

Außerdem sollen besonders laute Böller möglichst nicht mehr verkauft werden.

Update, 14.10 Uhr: Böller-Verbot an drei Berliner Orten

Am Brandenburger Tor wird jedes Jahr die größte Silvester-Party Deutschlands gefeiert.
Am Brandenburger Tor wird jedes Jahr die größte Silvester-Party Deutschlands gefeiert.

In der Silvesternacht in Berlin sollen Feuerwerk und Böller außer auf der Partymeile am Brandenburger Tor auch in zwei weiteren Gebieten verboten werden.

Auf dem nördlichen Teil des Alexanderplatzes und an der Pallasstraße in Schöneberg werde die Polizei ein entsprechendes Verbot verhängen und durchsetzen, kündigte der Senat am Montag an.

Die beiden Zonen seien in den vergangenen Jahren in der Silvesternacht "Gefahrenbrennpunkte" gewesen, sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akman (SPD) im Innenausschuss.

Es habe "massive und gezielte Angriffe" auf Polizisten und Feuerwehrleute gegeben.

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