Eintracht setzt gegen Wolfsburg ein deutliches Zeichen gegen Rassismus

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt ist ein bunt gemischter Haufen vieler unterschiedlicher Nationalitäten. Und nicht nur aufgrund dieser Tatsache haben sich die Hessen dazu entschieden beim Heimspiel am Samstag (23. November/15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg ein deutliches Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen.

So wird das Sondertrikot der Eintracht am Samstag aussehen.
So wird das Sondertrikot der Eintracht am Samstag aussehen.  © Eintracht Frankfurt

Wie der hessische Bundesligist auf der vereinseigenen Homepage mitteilte, werden die Kicker der Eintracht in Kooperation mit dem Hauptsponsor im Rahmen dessen Aktion "#PlatzfürVielfalt" in einem besonderen Trikot auflaufen.

Neben dem Slogan der Aktion werden insgesamt 14 Länderflaggen auf dem Laibchen abgebildet sein. Diese stehen für die 14 verschiedenen Nationalitäten (ausgenommen doppelte Staatsbürgerschaften), aus denen der Kader der Frankfurter zusammengesetzt ist.

Auch der zurzeit verletzt ausfallende SGE-Keeper Kevin Trapp sprach sich für die Aktion aus. "Ich glaube, dass im Sport der kulturelle Hintergrund des Einzelnen unbedeutend ist. Wir sprechen die gleiche Sprache, die Sprache des Fußballs, da ist es ganz egal, welche Hautfarbe oder Religion jemand hat", sagte der Nationaltorhüter, der gleichzeitig Botschafter der Kampagne "#PlatzfürVielfalt" ist.

Der Slogan und die damit verbundene Kampagne sollen aber nicht nur die Augen für Multikulturalität im Sport öffnen. Auch im Alltag und Berufsleben soll damit für mehr Akzeptanz und Toleranz geworben werden.

Die Aktion für Inklusion ist jedoch keinesfalls die erste ihrer Art bei der Eintracht. Schon seit der Saison 2017/18 engagiert sich der Bundesligist mit der Aktion "United Colors of Frankfurt" gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Im Europapokal weicht die Eintracht in der Regel auf ein komplett schwarzes Laibchen aus.
Im Europapokal weicht die Eintracht in der Regel auf ein komplett schwarzes Laibchen aus.  © dpa/Marius Becker

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