Bestellung zugeliefert: Empfängerin findet ihr Päckchen im Klo!

Scunthorpe (Großbritannien) - Rebeka Alam (21) wartete sehnsüchtig auf ihren neuen Bluetooth-Lautsprecher, der von dem britischen Paketzusteller "Yodel" geliefert werden sollte. Als sie dann den Benachrichtigungs-Zettel erhielt, erfuhr sie, dass das erwartete Päckchen durch ein offenes Fenster "zugestellt" worden war - und ahnte bereits Böses.

Der Zusteller warf das Päckchen einfach durch ein offenes Fenster. (Symbolbild)
Der Zusteller warf das Päckchen einfach durch ein offenes Fenster. (Symbolbild)  © 123RF/lightfieldstudios

Dass das Paket mit dem Lautsprecher durch das Badezimmerfenster des Hauses, in dem sie mit ihrer Mutter und deren Partner lebt, geworfen wurde, ahnte Alam schon.

Aber damit noch nicht genug! Sofort schoss ihr eine Frage durch den Kopf: Verdammt, habe ich den Klodeckel runtergeklappt?

Wie sie später feststellen musste, war genau das leider nicht der Fall. Der Partner ihrer Mutter fand das doch kreativ zugestellte Päckchen und machte ein Beweisfoto.

Es war genau dort gelandet, wo die 21-Jährige befürchtet hatte: im Klo.

Nicht nur, dass sie die Vorstellung wohl ziemlich ekelig fand, ein Paket aus dem Klo zu fischen, was zum Glück schon der Partner ihrer Mutter übernommen hatte, nein, es war natürlich auch noch völlig aufgeweicht.

Auch der gelieferte Lautsprecher selbst hatte die sehr feuchte Landung nicht überlebt.

"Überall auf dem Lautsprecher war Wasser. Der Wert war nicht übertrieben, aber das ist nicht der Punkt. Es geht um das Prinzip", erzählte die 21-Jährige im Gespräch mit der britischen "Daily Mail".

Für den Schaden aufkommen wollte "Yodel" wohl nicht

Eine Beschwerde bei dem Zusteller "Yodel" war nicht erfolgreich, so die 21-Jährige.

Die Verantwortlichen wollten damit scheinbar nichts zu tun haben und sagten ihr nur, sie solle sich doch besser direkt an den Shop wenden, bei dem sie den Lautsprecher bestellt hatte und einen Ersatz fordern.

Genau das tat sie dann auch, schickte die Fotos des aufgeweichten Pakets und erhielt tatsächlich einen neuen Lautsprecher.

Nun hat sich der Chief Operating Officer Carl Moore von Yodel zu der unglaublichen Geschichte geäußert: "Die sichere Zustellung von Paketen ist unsere oberste Priorität, deshalb sind wir enttäuscht, dass dieser Fahrer unsere strengen Protokolle verletzt hat. Wir haben uns mit Frau Alam in Verbindung gesetzt, um uns für ihre Erfahrung zu entschuldigen." Und weiter: "Wir investieren viel in die Ausbildung und werden mit dem Fahrer entsprechende Maßnahmen ergreifen."

Allerdings zeugen viele ähnliche Geschichten und etliche Beschwerden, die unter anderem auf Facebook kursieren, dass das nicht so ganz stimmen kann.

Titelfoto: Screenshot/twitter


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