Nach Gebet aus Kurs rausgeflogen: Schüler (17) verprügelt Lehrer

Floridsdorf (Österreich) - Weil ein 17-Jähriger keine Lust auf Unterricht hatte, verließ er einfach den Klassenraum und wollte beten gehen. Seinem Lehrer gefiel das gar nicht: Er schmiss den Jugendlichen aus dem Kurs. Doch der Teenager rastete komplett aus.

Weil er beten statt lernen wollte, wurde ein Schüler (17) aus der Klasse geworfen. (Symbolbild)
Weil er beten statt lernen wollte, wurde ein Schüler (17) aus der Klasse geworfen. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Wie "Heute" berichtet, kehrte der Somalier eine Stunde später nach seinem Gebet in die Klasse zurück. Der Pädagoge schmiss den 17-Jährigen daraufhin raus.

Der Teenager konnte das offenbar nicht nachvollziehen und prügelte auf seinen Lehrer ein, schlug, trat und biss ihn sogar. Zeugen alarmierten die Polizei, die den Somalier gemeinsam mit dem Sicherheitspersonal bändigen konnte.

Das ganze ereignete sich bereits im Mai. Nun kam es zum Prozess, in dem der Jugendliche sagte: "Der Lehrer hat meinen Gebetsteppich weggekickt, das hat mich einfach aufgeregt. Ich wurde dann vom Sicherheitsmann fast erdrückt."

Zudem kam heraus, dass der junge Mann vor der Schule mit Drogen dealte, Zeugen bestätigten das.

Der Richter ließ sich von der Mitleidsmasche nicht beeindrucken und verurteilte den Jugendlichen wegen Körperverletzung und Drogenhandels zu acht Monaten bedingter Haft.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild

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