Nacht- und Nebelaktion: Terrorsperren für Magdeburger Weihnachtsmarkt aufgebaut

Magdeburg - Diese Sicherheitsvorkehrung wird offenbar zur traurigen Tradition in Deutschland: In Magdeburg sind in der Nacht zum Donnerstag Betonsperren für den Weihnachtsmarkt aufgebaut worden.

Heimlich, still und leise wurde in der Nacht zum Donnerstag eine Betonsperre errichtet.
Heimlich, still und leise wurde in der Nacht zum Donnerstag eine Betonsperre errichtet.  © Tom Wunderlich

In einer Nacht- und Nebelaktion wurden mithilfe eines Gabelstaplers gut 100 "Terrorsperren" im Bereich der Jakobstraße und der Ernst-Reuter-Allee verteilt. Ein solcher Betonblock wiegt rund zwei Tonnen. Vor allem der historische Weihnachtsmarkt der Elbe-Stadt soll so vor Terrorakten, zum Beispiel Attentaten durch Lkws, geschützt werden.

Um dennoch etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, wurden die Sperren immerhin in den weihnachtlichen Farben rot und grün bemalt. Sicher ein schwacher Trost für das sinkende Sicherheitsgefühl, das manche Weihnachtsmarkt-Besucher empfinden.

Die Betonsperren sind erstmals nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 aufgebaut worden. In der Anfangszeit sicherten Polizisten mit Maschinenpistolen den Markt.

Der Magdeburger Weihnachtsmarkt öffnet am 26. November seine Pforten und kann bis zum 30. Dezember besucht werden.

Rund 100 jeweils zwei Tonnen schwere Betonblöcke sollen einen Terroranschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt verhindern.
Rund 100 jeweils zwei Tonnen schwere Betonblöcke sollen einen Terroranschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt verhindern.  © Tom Wunderlich

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