Betrunkener Busfahrer will Polizist Kopfnuss verpassen

Berlin - Das war wohl zu viel Alkohol. Ein Busfahrer hat am Donnerstag versucht, einen Polizisten anzugreifen. Zuvor fuhr er noch seine Route - betrunken.

Der Busfahrer soll versucht haben einen Polizisten zu treten.
Der Busfahrer soll versucht haben einen Polizisten zu treten.  © DPA

Wie die Polizei berichtet, alarmierte eine 29-Jährige gegen 16 Uhr die BVG-Leitstelle. Der Grund: Der Busfahrer der Linie 284 in Lichterfelde fuhr sehr auffällig, bremste mehrfach ohne Grund und hielt in den Kurven einen sehr geringen Abstand.

Die Frau und weitere Fahrgäste vermuteten, dass der Fahrer getrunken hatte. Vorzeitig verließen sie lieber den Bus.

An der Endhaltestelle Réaumurstraße Ecke Celsiusstraße überprüften die Polizisten später den 42-Jährigen, der zuvor den Bus mit geöffneter Einstiegstür und den im Zündschloss steckenden Schlüssel verlassen hatte, um auf die Toilette zu gehen. Auch die Beamten bemerkten, dass er betrunken war.

Sie brachten ihn zum Einsatzwagen. Dort fing er allerdings an zu randalieren. Erst soll er versucht haben, einen Polizisten zu treten, dann versuchte er, ihm eine Kopfnuss zu verpassen. In beiden Fällen konnte der Attackierte ausweichen. Die Folge: Der 42-Jährige wurde gefesselt.

Nachdem ihm Blut entnommen wurde, kam er wieder auf freien Fuß. Nun muss er sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.


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