Unglaublich! Wird in Berlin bald die Vier-Millionen-Einwohner-Marke geknackt?

Berlin soll bis 2035 den größten Bevölkerungszuwachs aufweisen können.
Berlin soll bis 2035 den größten Bevölkerungszuwachs aufweisen können.  © DPA

Berlin - Kein Bundesland wird einer Prognose zufolge in den kommenden zwei Jahrzehnten so viele Einwohner hinzugewinnen wie Berlin. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) steigt die Bevölkerungszahl bis 2035 um 14,5 Prozent auf gut vier Millionen an.

Das wären mehr als eine halbe Million Berliner mehr als 2015. Bundesweit erwarten die Autoren der Studie in dem Zeitraum etwa eine Million mehr Einwohner. Seit Jahren steigt die Bevölkerungszahl der Hauptstadt kontinuierlich, allein im ersten Halbjahr 2017 um 18.400 Einwohner.

Die Einwohnerzahl in Brandenburg wird nach Prognosen des IW bis 2035 auf 2,37 Millionen Einwohner zurückgehen. Ende 2015 lebten in dem Bundesland nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 2,48 Millionen Einwohner - damit wäre das ein Rückgang von mehr als 100.000.

Zugleich wird sich der Studie zufolge die Altersverteilung in Brandenburg ändern: Während der Anteil der Einwohner im Alter bis 67 Jahre im Vergleich zu 2015 zurückgehen wird, wird es anteilig mehr ältere Menschen geben.

Brandenburg steht im Gegensatz zur Prognose des Instituts für Gesamtdeutschland, wonach die Bevölkerung bis 2035 um eine Million auf mehr als 83 Millionen Menschen wachsen wird. Neben Berlin werden vor allem Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg werden zulegen. In den ostdeutschen Flächenländern wird es hingegen einen Rückgang geben.

Besonders stark betroffen sind den Angaben zufolge Sachsen-Anhalt und Thüringen mit jeweils Rückgängen von mehr als 200.000 Einwohnern. Die Funke Mediengruppe hatte zuvor über die am Freitag veröffentlichte Studie berichtet.

Titelfoto: DPA


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