Bewegender Abschied von getötetem Polizisten (23) in Bonn

Bonn – An diesem Freitag (21. Dezember) nahmen Hunderte Menschen in Bonn Abschied von Julian R. (23). Der Polizist war durch ein tragisches Unglück beim Schießtraining ums Leben gekommen.

Mehrere Hundert Menschen nahmen am Freitag Abschied von Julian R. (Bildmontage).
Mehrere Hundert Menschen nahmen am Freitag Abschied von Julian R. (Bildmontage).  © Bild-Montage 123RF/dpa

Der junge Polizeikommissar wurde unter großer Anteilnahme in seiner Heimatstadt Bonn beigesetzt.

Zur Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Bonn-Endenich kamen mehrere Hundert Menschen. Unter ihnen waren die Familie, Verwandte, Freunde und viele Kolleginnen und Kollegen. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul, Staatssekretär Jürgen Mathies, der Inspekteur der Polizei NRW Bernd Heinen und die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa nahmen Abschied von dem 23-Jährigen.

Mit bewegenden Nachrufen gedachten Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Kolleginnen und Kollegen der Bonner Einsatzhundertschaft, seine Freundin und Sportkameraden gedachten dem Verstorbenen.

Die Trauerfeier endete mit dem irischen Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen". Im Anschluss ging der Trauerzug zum Friedhof.

Etwa 500 Personen, darunter viele Polizeibeamte aus ganz NRW erwiesen dem Verstorbenen die letzte Ehre.

Tod war wohl ein tragisches Unglück

An diesem Freitag hatte es zudem eine bundesweite Schweigeminute um 12 Uhr für den Polizisten gegeben. Der 23-Jährige war im Rahmen eines Schießtrainings am 26. November wohl durch einen Unfall von einem Kollegen in den Hals geschossen worden.

Am 10. Dezember erlag der junge Mann seinen Verletzungen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Bild-Montage 123RF/dpa

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