Frau missbraucht hilfloses Kind für Geld und streamt die Taten via Skype

Bexhill-on-Sea (Großbritannien) - Das, was Christine Callaghan (33) getan hat, ist mit einer Gefängnisstrafe eigentlich nicht im Ansatz auszugleichen. Die Britin hat ein Kind missbraucht - und die Taten für Geld im Internet zur Schau gestellt.

Ein Mädchen ist von Christine Callaghan mehrfach missbraucht worden. (Symbolbild)
Ein Mädchen ist von Christine Callaghan mehrfach missbraucht worden. (Symbolbild)  © 123RF/EKATERINA VIDYASOVA

Ermittler fanden, nachdem sie Callaghan auf die Schliche gekommen waren, auf dem Rechner der 33-Jährigen nicht nur Bilder einer Konversation mit Dean Petley, der sie zu den schrecklichen Taten bewegt und für diese umgerechnet 2175 Euro gezahlt hatte, sondern auch noch Aufnahmen, auf denen die Britin ohne Zweifel zu erkennen ist.

Das Opfer, bei dem es sich um ein junges Mädchen, das zur Tatzeit jünger als 13 Jahre war, war nachweislich über einen Zeitraum von zwei Jahren missbraucht worden. Das Gesicht Callaghans ist zu erkennen, in einem kleinen Fenster schaute sich Petley via Skype an, was am anderen Ende passiert.

Beide unterhielten sich detailliert über etwaige Praktiken und vereinbarten Summen. Immer wieder ließ sich Callaghan von Petley anleiten, fügte dem kleinen Mädchen schreckliche Gewalt zu - und das oftmals nicht nur auf körperliche Ebene.

Callaghan räumte vier der Taten, die sich von 2016 bis 2018 ereignet hatten, vor Gericht ein, bekannte sich im Zuge dieser schuldig. Die Richter griffen durch, verurteilte die 33-Jährige zu sechs Jahren hinter Gittern. Dies berichtet die britische Zeitung Mirror.

Zudem muss sich Callaghan nach dem Zeitpunkt ihrer Entlassung an strenge Auflagen halten. Sie ist für den Rest ihres Lebens als Sexualstraftäterin registriert. Petley wurde in einem anderen Verfahren ebenfalls verurteilt und verbringt die nächsten acht Jahre in einem Gefängnis.

Das, was sich in Bexhill-on-Sea abgespielt hat, können sich viele Menschen nicht einmal vorstellen.
Das, was sich in Bexhill-on-Sea abgespielt hat, können sich viele Menschen nicht einmal vorstellen.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: 123RF/EKATERINA VIDYASOVA

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