Nach Ärger um Schnee-Transport: Oberhof bekommt für Biathlon-Wettkämpfe neues Depot

Oberhof - Nach dem umstrittenen Kunstschnee-Transport von Gelsenkirchen nach Oberhof soll für den Biathlon-Weltcup in Thüringen künftig ein neues Depot angelegt werden.

Ohne den Schnee aus Gelsenkirchen hätte der Weltcup in Oberhof nicht stattfinden können.
Ohne den Schnee aus Gelsenkirchen hätte der Weltcup in Oberhof nicht stattfinden können.  © DPA

Das berichtet die OTZ. Damit soll neben dem Weltcup vor allem die WM 2023 abgesichert werden. Der Bau soll bereits in diesem Jahr beginnen.

Zudem soll das vorhandene Depot an der Skihalle überdacht werden, nachdem lediglich ein Drittel der Reserven den Sommer überstanden hatte.

20.000 Kubikmeter Schnee sollen so für die kommenden Wettkämpfe gesichert werden. Für den Weltcup am vergangenen Wochenende in der Thüringer Wintersporthochburg waren tausenden Kubikmeter Schnee vom Teamevent in der Arena auf Schalke, nach Oberhof gefahren worden.

Bis zu 30 Laster sollen die fast 380 Kilometer zwischen den Orten für den Transport zurückgelegt haben.

Schnell war Kritik an der Aktion laut geworden, in Oberhof hatte man die Entscheidung aber mit der Absicherung der Wettkämpfe begründet.

Der Biathlon-Weltcup ist in jedem Jahr nicht nur ein Highlight für die Sportler, sondern auch für die Hotels und Gaststätten in dem kleinen Ort. Schon Monate vorher sind die meisten Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht.

Titelfoto: DPA

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