Nach Biathlon-Weltcup in Oberhof: Norweger erheben massive Kritik

Oberhof - Schon vor dem Weltcup der Biathleten in Oberhof hatte es heftige Kritik wegen der Schneetransporte gegeben, zwei Wochen nach den Wettkämpfen setzt die Mannschaft der Norweger nun nach.

Die Norweger, hier mit Johannes Dale, gewannen die Staffel der Männer in Oberhof.
Die Norweger, hier mit Johannes Dale, gewannen die Staffel der Männer in Oberhof.  © DPA

Die Skitechniker der Norweger hatten im norwegischen Rundfunk die Strecke in Thüringen als "Schotterpiste" bezeichnet und übten massive Kritik an den Organisatoren.

Hunderte Ski seien bei dem Weltcup wegen Steinen auf der Strecke beschädigt worden, so die Norweger.

Gegenüber dem MDR bestätigte der Organisationschef des Weltcups, dass an drei Stellen der Strecke tatsächlich Steine gefunden worden sind. Die Ursache sei gefunden, was dahinter steckt, wollte man in Oberhof aber nicht verraten.

Schuld seien aber nicht die Temperaturen oder der Schnee, der mit mehreren Lastern aus der Arena auf Schalke nach Oberhof gefahren worden war und für heftige Kritik gesorgt hatte.

Um die Probleme mit dem Schnee in den kommenden Jahren nicht mehr zu haben, soll es in Oberhof ein neues Schneedepot geben. Zudem soll das alte Depot überdacht werden, damit der Schnee nicht wieder wegen eines heißen Sommers zu großen Teilen schmilzt.

In Oberhof hatten die milden Temperaturen dafür gesorgt, dass der Schnee aus Gelsenkirchen hatte angefahren werden müssen.
In Oberhof hatten die milden Temperaturen dafür gesorgt, dass der Schnee aus Gelsenkirchen hatte angefahren werden müssen.  © DPA

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Thüringen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0