Bis zu einer halben Million Euro! So entgehen Bibi und Co. hohen Geldstrafen

Bibi Heinicke geht recht sorglos mit ihren Produktplatzierungen um. Das kann sehr, sehr teuer werden!
Bibi Heinicke geht recht sorglos mit ihren Produktplatzierungen um. Das kann sehr, sehr teuer werden!

Berlin - Die YouTuber Bibi Heinicke, Dagi Bee und Co. gehen sehr sorglos mit ihren Produktplatzierungen um. Schleichwerbung gehört zum täglichen Geschäft der Blogger-Generation. Doch wenn man hier Fehler macht, droht eine Strafe von bis zu einer halben Million Euro berichtet der Focus!

Auf Youtube ist Transparenz das A und O. Bibi und Co. müssen Produktplatzierungen ausreichend als solche kenntlich machen, damit es sich um legale Werbung handelt. Werbung auf Youtube unterliegt genau so rechtlichen Grenzen, wie anderswo auch. Bei einem Verstoß gegen Werbebestimmungen droht besagtes Bußgeld. Im Großen und Ganzen halten sich die meisten Video-Blogger an die Regeln. Doch immer wieder versuchen sie sich darum zu drücken.

Der Trick: Sie nutzen englisches Vokabular, das für ihre meist sehr jungen Zuschauer nicht verständlich ist. Denn die Hauptzielgruppe besteht aus Kindern, die noch keinen Englischunterricht haben. Die YouTuber setzen unter ihre Clips eine Liste mit Links, die direkt zum angeworbenen Produkt führen. Diese bezeichnen sie dann als „Affiliate-Links“. Da die Kinder in der Regel nicht wissen, dass es sich hierbei um Werbelinks handelt, muss nach Vorgabe der Medienanstalten hierzu noch eine Erklärung erfolgen. Doch die fällt oft ziemlich dürftig aus, sofern sie überhaupt gemacht wird.

Eine klassische Erklärung lautet dann: „Bei den Links handelt es sich um sogenannte ‚Affiliate Links‘. Solltet ihr über diese etwas kaufen, geht ein Teil des Geldes an mich. Natürlich ohne, dass ihr dadurch mehr dafür bezahlt." Das Wort "Werbung" wird an dieser Stelle meistens nicht mehr benutzt. Offenbar wollen Bibi und Co. ungerne zugeben, dass sie letzten Endes nichts anderes als Werbung machen.


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