Hier geht es um Leben und Tod: Helfer üben in der Höhle des Löwen

Bielatal - 40 Höhlenretter aus ganz Deutschland haben sich Samstag zum Üben im Bielatal getroffen.

Höhlenretter bereiten ein Rettungskorsett vor.
Höhlenretter bereiten ein Rettungskorsett vor.  © Marko Förster

Dabei mussten die vier Gruppen einen schwer Verletzten aus der "Tiefen Höhle" und eine leicht Verletzte aus der "Wohlrab-Höhle" befördern.

Ein sowohl zeitlich als auch personell aufwendiges Manöver: Flaschenzüge, Seile und Karabiner in die Höhle zu transportieren gehörte ebenso dazu wie das Schrauben von Spreiz-Ankern in den Felsen.

Verunglückte mussten gewärmt, im Rettungskorsett auf einer Trage fixiert und teils vertikal aus dem engen Schacht gezogen werden.

Was am Sonnabend über fünf Stunden dauerte, könne sich in der Praxis über Tage hinziehen.

Thomas Pöhland (39), Leiter der Höhlenrettung Sachsen: "Einsätze wie diese sind in der Realität alle zwei bis drei Jahre nötig." Es sei wichtig, im Notfall kooperieren zu können.

Meter um Meter seilt sich ein Höhlenretter durch die engen Spalten ab. Er sucht eine vermisste Person.
Meter um Meter seilt sich ein Höhlenretter durch die engen Spalten ab. Er sucht eine vermisste Person.  © Marko Förster

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