"Tag der Arbeit": Laschet geht mit Demonstranten auf die Straße

Bielefeld – Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat gut drei Wochen vor der Europawahl vor den massiven wirtschaftlichen Folgen gewarnt, die eine Schwächung der EU für Nordrhein-Westfalen hätte.

Armin Laschet nahm an der Demo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bielefeld teil.
Armin Laschet nahm an der Demo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bielefeld teil.  © DPA

"Würde dieser Binnenmarkt gefährdet, sind auch Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Das dürfen wir nicht zulassen!", sagte Laschet am Mittwoch bei der Mai-Kundgebung in Bielefeld.

"Wir müssen uns immer wieder klarmachen, dass die europäische Einheit kein Selbstläufer ist. Deshalb sollten wir wachsam sein und aufpassen, dass die Europafeinde nicht die Oberhand gewinnen", sagte er laut Redemanuskript. Laschets Auftritt vor den Gewerkschaftern wurde von zahlreichen Pfiffen begleitet.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte die traditionellen Kundgebungen am "Tag der Arbeit" in diesem Jahr unter das Motto "Europa. Jetzt aber richtig!" gestellt. Bundesweit gingen Menschen unter anderem mit der Forderung nach Mindestlöhnen in ganz Europa auf die Straße.

Der "Tag der Arbeit" wird seit fast 130 Jahren begangen. Traditionell mobilisiert die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. In Deutschland gab es am 1. Mai 1890 erstmals Massendemonstrationen.

Der Ministerpräsident wies auf die drohende Job-Armut bei einer EU-Schwächung hin.
Der Ministerpräsident wies auf die drohende Job-Armut bei einer EU-Schwächung hin.  © DPA

Titelfoto: DPA

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