Arminia weiter Herr im Hause der SchücoArena

Bielefeld – Auf der Alm wurde am Montagabend vor den versammelten DSC-Mitgliedern der Verkauf der SchücoArena erklärt.

Arminias Präsident Hans-Jürgen Laufer und Geschäftsführer Markus Rejek standen den Fragen der Mitglieder zur Verfügung.
Arminias Präsident Hans-Jürgen Laufer und Geschäftsführer Markus Rejek standen den Fragen der Mitglieder zur Verfügung.

Neben Präsident Hans-Jürgen Läufer und Geschäftsführer Markus Rejek waren auch Hermann J. Richter und Bernard Kiezewski aus dem Präsidium anwesend und erläuterten die Umstände und die Auswirkungen des Stadionverkaufs.

Der Verein stehe kurz davor, sich vollständig von den Schulden der vergangenen Jahre zu befreien. Die größte Tilgung werde durch den Stadionverkauf erreicht, berichtete die Neue Westfälische.

Der Deal steht bereits seit Wochen fest (TAG24 berichtete). Die Verträge werden zurzeit geschrieben und werden in den kommenden Wochen unterzeichnet. Der Verkaufspreis soll noch im Dezember auf dem Konto des Vereins eingehen.

Diese Entscheidung und die Auswirkungen wurden nun den Mitgliedern präsentiert. Rund 70 Mitglieder waren im Sechzehner unterhalb der Westtribüne erschienen und informierten sich über die Einigung mit den regionalen Käufern. Vor allem der Geschäftsführer Rejek zeigte sich erfreut über die heimischen Unternehmer, die in Zukunft die Eigentümergesellschaft bilden werden.

Die DMG Mori, Dr. Oetker, JAB Anstoetz, Gauselmann, die Möller-Group, die Böllhoff-Gruppe, Hartmut Ostrowski mit seinem Unternehmen, Jürgen Budde (Mitgesellschafter des Anlagenbau-Unternehmens Bude Fördertechnik), Christoph Buse (Gesellschafter der Bautra GmbH) und Christoph Borchard (Borchard GmbH und Co. Bau KG) werden die zukünftigen Eigentümer.

Ostrowski ist ebenfalls Aufsichtsratvorsitzender der Arminia Bielefeld KGaA. Das beunruhigte einige der Präsidiumsmitglieder, da Interessenskonflikte befürchtet wurden. Die Befürchtungen konnte Präsident Läufer im Keim ersticken: Er hob das beindruckende Engagement Ostrowskis hervor und teilte mit, dass der Aufsichtsratsvorsitzende sich nicht an den Entscheidungen über den Mietvertrag zwischen Arminia und der Eigentümergesellschaft ("Bündnis Alm GmbH") beteiligen werde.

Rejek betonte weiter, dass ein fairer Mietvertrag ausgehandelt wurde und durch den Verkauf der Alm die Restschulden von rund zwei bis drei Millionen Euro getilgt werden können. Rejek verwies dabei auf ähnliche Vereinbarungen wie in den Städten Braunschweig und Duisburg. Im Vergleich dazu stehe der DSC sogar besser dar.

Die Mitglieder zeigten sich angetan von den Bemühungen des Vereins, Arminia wieder schuldenfrei zu bekommen. Fragen gab es nur bezüglich der Ausgestaltung und möglicher negativer Konsequenzen für den gesamten Verein. Das Präsidium versicherte glaubhaft, dass Arminia als Generalmieter über alle Veranstaltungen und Untermieter im Bilde sei. So werden keine Verschlechterungen im alltäglichen Ablauf erwartet.

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