Lebensgefährlich verletzt: Streit eskaliert und endet in Messerstecherei

Die Polizei Bielefeld hat einen Tatverdächtigen kurz nach der Attacke festnehmen können.
Die Polizei Bielefeld hat einen Tatverdächtigen kurz nach der Attacke festnehmen können.  © Christian Mathiesen

Bielefeld - Bei einer Messerstecherei ist am Mittwochvormittag ein 41-jähriger Bielefelder schwer verletzt worden. Ein Tatverdächtiger (54) konnte von der Polizei festgenommen werden.

Gegen 11.10 Uhr kam es zwischen dem Opfer und einem weiteren Mann in der Nähe der Seidensticker Halle zu einem heftigen Streit, der zunächst in einer Schlägerei überging und in einer blutigen Messerstecherei endete.

"Inzwischen schwebt das Opfer nicht mehr in Lebensgefahr", erklärte Polizeisprecherin Hella Christoph der Neuen Westfälischen. Der Notarzt hat das 41-jährige Opfer stabilisieren können, der an der linken Körperseite schwerste Verletzungen erlitt. Die Tat spielte sich auf der Ecke Werner-Bock-Straße und Wilhelm-Bertelsmann-Straße ab.

Nach TAG24-Informationen wurde der mutmaßliche Messerstecher schon kurz nach der Tat von den Beamten im Bereich eines Schrebergartens am Stadtholz festgenommen worden. "Zu den Gründen des Streits gibt es bisher nur widersprüchliche Aussagen", hieß es von Christoph weiter.

Es gebe jedoch Hinweise, die zur Drogen- und Trinkerszene hinweisen. Das Opfer sei der Polizei wegen anderer Straftaten bekannt, so die Zeitung. Die Tatwaffe ist bisher nicht gefunden worden.

Eine Mordkommission wurde bisher nicht gebildet, weil noch nicht klar sei, ob es sich um einen versuchten Tötungsdelikt oder gefährliche Körperverletzung handelt.

"Die Ermittlungen laufen weiter. Dann muss die Staatsanwaltschaft die Fakten rechtlich bewerten und eine Entscheidung treffen, welches Delikt der Tat zugrunde liegt", sagte Hella Christoph von der Polizei abschließend.

Rund um die Seidensticker Halle ereignete sich die Tat.
Rund um die Seidensticker Halle ereignete sich die Tat.
Die Spurensicherung war vor Ort, um die Ermittlungen zu unterstützen.
Die Spurensicherung war vor Ort, um die Ermittlungen zu unterstützen.
An zahlreichen Stellen wurden kleine Blutspritzer entdeckt.
An zahlreichen Stellen wurden kleine Blutspritzer entdeckt.

Titelfoto: Christian Mathiesen


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0