Situation zu spät erkannt: Audi-Fahrer fährt am Stauende auf

Insgesamt fünf Kilometer Stau waren es auf der A2 Richtung Hannover. (Symbolbild)
Insgesamt fünf Kilometer Stau waren es auf der A2 Richtung Hannover. (Symbolbild)  © 123RF

Bielefeld - Am Samstagvormittag gegen zehn Uhr war ein Auto mit einem Motorschaden auf der A2 Richtung Hannover kurz hinter der Rastanlage Lipperland Süd liegen geblieben. Aus dem geplatzten Motor lief Öl auf die Fahrbahn, weswegen die Feuerwehr einen Fahrstreifen absperren musste.

Weil dann nur noch zwei Streifen befahrbar waren, entstand relativ schnell ein Stau von einem Kilometer Länge. Am Stauende waren dann laut Polizei mehrere Autofahrer zu schnell unterwegs und schätzten die Situation falsch ein.

Ein 41-jähriger VW-Fahrer aus dem Kreis Lippe konnte gerade noch rechtzeitig anhalten und auch der 48 Jahre alte Mercedes-Fahrer hinter ihm bremste ab. Der letzte in der Kolonne, ein 64-jähriger Audi-Fahrer aus Dortmund, konnte einen Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Mercedes nicht mehr verhindern.

Er stieß den Mercedes von hinten so stark an, dass dieser an dem VW vorbei geschoben wurde. Danach schlug er in das Heck des VW ein. Bei dem Aufprall auf den Mercedes zog sich dessen Fahrer leichte Verletzungen zu. Er wurde vorsorglich in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht.

Zwei der drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der mittlere und linke Fahrstreifen für circa 60 Minuten gesperrt. Gegen 11.50 Uhr wurde die Fahrtrichtung nach Räumung der Unfallstelle wieder freigegeben.

Zwischenzeitlich hatte sich der Wochenendverkehr bis hinter den Bielefelder Berg auf insgesamt fünf Kilometer Länge aufgestaut.

Titelfoto: 123RF


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