Lkw-Fahrer blendet mit Laserpointer auf Autobahn

In der Mittelkonsole des Lkw fand die Polizei den Laserpointer. (Symbolbild)
In der Mittelkonsole des Lkw fand die Polizei den Laserpointer. (Symbolbild)

Bielefeld - Als ein BMW-Fahrer aus Berlin am Samstagmittag gegen 12.10 Uhr auf der A33 in Richtung Bielefeld unterwegs war, fuhr er in Höhe der Anschlussstelle Paderborn/Zentrum in eine Baustelle und musste langsamer werden.

Wie die Polizei jetzt mitteilte, soll der Mann zwischen 80 und 85 km/h gefahren sein, zu langsam für einen Lkw hinter ihm. Dessen Fahrer fuhr dicht auf den BMW auf, hupte und überholte ihn noch in der Baustelle.

Doch damit nicht genug: Auch ein zweiter Lkw-Fahrer fuhr dicht auf und hupte mehrmals. Außerdem richtete er einen grellen grünen Lichtstrahl in den Fahrzeuginnenraum. Der Fahrer und sein Beifahrer nahmen die Lichtattacke als Aufforderung wahr, dass sie schneller fahren sollten.

Der tschechische Fahrer scherte mit seinem MAN-Lkw auf den linken Fahrstreifen aus, um zu überholen. Dabei leuchtete er mehrmals in Richtung des BMW-Fahrers, der anschließend über ein schmerzendes Auge klagte.

In einem Fach der Mittelkonsole fanden die gerufenen Autobahnpolizisten den Laserpointer in der Fahrerkabine und stellten ihn sicher. In Absprache mit einer Paderborner Staatsanwältin verboten die Polizisten dem 40-Jährigen das Steuern von Kraftfahrzeugen in der Bundesrepublik.

Damit sein Führerschein mit einem amtlichen Sperrvermerk versehen werden kann, stellten sie ihn ebenfalls sicher. Der 42-jährige Fahrer aus Tschechien musste 750 Euro für das zu erwartende Strafverfahren wegen der Gefährdung des BMW-Fahrers bezahlen.


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