Abgefahren! Diese Stadt will 2018 ein Bike-Sharing-Projekt einführen

Wie hier in Hannover sollen Leihfahrräder in Bielefeld eingeführt werden. (Symbolbild)
Wie hier in Hannover sollen Leihfahrräder in Bielefeld eingeführt werden. (Symbolbild)  © DPA

Bielefeld - Viele kennen es vielleicht aus anderen Großstädten: Bike-Sharing-Projekte! 2018 soll es auch in Bielefeld Leihfahrräder für alle geben.

Die Stadt hat das Ziel, dass jede vierte Fahrt in Zukunft mit dem Fahrrad gefahren werden soll, so die Neue Westfälische. Dafür versuchen sie für 2018 eine Kooperation mit einem Bike-Sharing-Anbieter einzugehen.

Erste Überlegungen mit dem lokalen Verkehrsunternehmen moBiel werden durch externe Anbieter gestört. Deshalb nahm die Stadt nun Gespräche mit "oBike" aus Singapur und "Donkey Republic" aus Kopenhagen auf.

"oBike" soll geplant haben, mit 70 Standorten und jeweils zwei Rädern in Bielefeld an den Start zu gehen. "Donkey Republic" will lieber feste Stationen fürs Leihen und Abgeben errichten.

Um einen erfolgreichen Effekt zu spüren, benötige die Leineweberstadt "80 Stationen mit jeweils zehn Rädern", so Oliver Spree, der Radfahrbeauftragte der Stadt.

Er bevorzuge auch das System mit festen Stationen. Es sei nutzerfreundlicher, besser zu finden und leichter in der Handhabung, erklärte er weiter.

Nun laufen die Gespräche und die Stadt versucht eine optimale Lösung zu finden. Allerdings sind es "Verhandlungen" die durchaus scheitern können und trotzdem könne ein Anbieter ohne Probleme Fahrräder platzieren.

Denn es benötigt keine besonderen Genehmigungen, Bike-Sharing-Projekte in einer Stadt aufzubauen. Denn erst wenn bauliche Veränderungen vorgenommen werden müssten, sei es genehmigungspflichtig.

Titelfoto: DPA


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