Mittlerweile Routine: Bombenentschärfer bereits zum vierten Mal in Bielefeld

Bielefeld - In Bielefeld scheint gerade eine Bomben-Zeit zu herrschen, denn innerhalb von vier Wochen wurden zum vierten Mal alte Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg von Kampfmittelexperten entschärft.

Rund 200 Einsatzkräfte waren am Donnerstag, den 27. März, bei der Bombenentschärfung vor Ort.
Rund 200 Einsatzkräfte waren am Donnerstag, den 27. März, bei der Bombenentschärfung vor Ort.

Am Mittwoch wurde erneut ein großes Gebiet in der Bielefelder Innenstadt geräumt (TAG24 berichtete). Rund 1800 Bürger im Kampfhofviertel mussten wegen der Entschärfung ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Selbst der Ostwestfalendamm musste kurzzeitig komplett gesperrt werden, weswegen der Verkehr zum Erliegen kam.

Rund 200 Einsatzkräfte, bestehend aus Feuerwehr, Rettung und Polizei, waren vor Ort und sorgten dafür, dass alles ohne Probleme ablief.

Daher konnte der Sprengmeister Gerd Matthee um 17.33 Uhr verkünden, dass die 250-Kilo-Bombe entschärft sei. Für ihn war dieser Einsatz nicht der erste in diesem Jahr in Bielefeld.

Bereits am 21. Februar holte er unter der Walther-Rathenau-Straße Stabbrandbomben aus dem Boden. Sechs Tage später machte er dann auf einer Ackerfläche an der Fahrmarnstraße in Brake ebenfalls eine 250-Kilo-Bombe unschädlich (TAG24 berichtete).

Am 19. März musste er schließlich am Frölenberg eine ähnliche Bombe entschärfen, weswegen 450 Personen evakuiert wurden. Fünf Tage später musste er sich dann um eine Bombe auf dem Gelände des Wiesenbades kümmern.

Ob der Einsatz im Kampfhofviertel der Letzte für ihn war, darf allerdings bezweifelt werden.

Barbara Bremmer und Gerd Matthee präsentieren sich mit der entschärften Bombe.
Barbara Bremmer und Gerd Matthee präsentieren sich mit der entschärften Bombe.

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