Schon wieder! Verdacht auf Weltkriegs-Bombe in Bielefeld

Bielefeld – Der Verdacht auf den Fund einer weiteren Weltkriegs-Bombe in Bielefeld erhärtete sich am Dienstag.

Bei Leitungsarbeiten fand man kürzlich eine amerikanische Fliegerbombe im Freibad. (Symbolbild)
Bei Leitungsarbeiten fand man kürzlich eine amerikanische Fliegerbombe im Freibad. (Symbolbild)

Ein weiterer Blindgänger soll am Dienstag an der Straße "Am Kamphof" in Bielefeld gefunden worden sein. Diesen Verdacht bestätigte auch Uwe Borgstädt von der Stadt Bielefeld gegenüber der Neuen Westfälischen.

Erst am Freitag fand man bei Leitungsarbeiten einen 250-Kilo Koloss aus dem Zweiten Weltkrieg im Wiesenbad (TAG24 berichtete). Die Entschärfung erfolgte am Sonntag mit einer großen Evakuierung und 145 Einsatzkräften.

Eine weitere 250-Kilo Bombe wurde vor einer Woche am Frölenberg in Brackwede gefunden (TAG24 berichtete), die noch Nachmittag entschärft werden konnte. 450 Menschen mussten dazu ihre Häuser verlassen.

Auch am 27. Februar war in Brake ein Blindgänger entschärft worden. Beim Ausbau der Grafenheider Straße hatten Luftbildaufnahmen einen kleinen Einschlagkrater gezeigt.

Das macht nun schon drei Bombenfunde in diesem Jahr. Zwar ist in Bielefeld noch nie ein Blindgänger hochgegangen, trotzdem muss jedes Mal eine aufwendige Evakuierung erfolgen.

Wie viele Weltkriegs-Bomben noch im Bielefelder Erdreich stecken, ist ungewiss. Allein am Viadukt am Obersee sollen während des Krieges 3.500 Bomben versenkt worden sein. Ein beliebtes Ziel war außerdem die Innenstadt.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst muss wohl ein weiteres Mal in Bielefeld anrücken. (Symbolbild)
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst muss wohl ein weiteres Mal in Bielefeld anrücken. (Symbolbild)  © DPA

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