Unerwartete Wende: Das soll wirklich mit der "geklauten" Hecke passiert sein

Die Hainbuchenhecke soll gar nicht geklaut worden sein. (Symbolbild)
Die Hainbuchenhecke soll gar nicht geklaut worden sein. (Symbolbild)  © 123RF

Bielefeld - Eigentlich schien alles klar zu sein: Im Laufe des Vormittags des 23. November sollen unbekannte Täter eine 20 Meter lange und drei Meter hohe Hainbuchenhecke von einem Grundstück an der Straße Im Riekerfelde in Bielefeld-Brackwede geklaut haben (TAG24 berichtete).

Die Grundstücksbesitzer wendeten sich schließlich an die Polizei und erstatteten Anzeige gegen Unbekannt. Die Beamten suchten nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben. Jetzt nimmt der Fall aber eine unerwartete Wende!

Wie das Westfalen-Blatt berichtet, sollen nämlich doch keine kriminellen Langfinger am Werk gewesen sein. Stattdessen sagt Michael Koch, Sprecher des städtischen Umweltbetriebs, gegenüber der Zeitung: "Wir waren es doch."

Tatsächlich habe man die Hecke abgeholzt, da sie den Verkehr behindert habe. Außerdem hätte die Hainbuchenhecke nicht dem Grundstücksbesitzer, sondern der Stadt gehört.

Weil in diesem Fall nicht die Grünunterhaltung am Werk war, sondern der städtische Bauhof, führten Nachfragen ins Leere. So entstand der Eindruck, Unbekannte hätten die Hecke einfach geklaut.

Titelfoto: 123RF


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