Bauarbeiter erleiden schweren Stromschlag bei Arbeiten an Bahnstrecke

Bielefeld - Bei Arbeiten auf den Gleisen am Bahnhof in Bielefeld-Brake, haben sich am Montagnachmittag, vier Bauarbeiter schwer verletzt, weil sie einen heftigen Stromschlag erlitten.

Mit langen Verspätungen müssen Zugreisende rechnen.
Mit langen Verspätungen müssen Zugreisende rechnen.

Laut Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 16.40 Uhr. Die Bauarbeiter waren gerade dabei Lampen aufzuhängen, als es zu dem Unglück kam. Was allerdings genau passierte, ist derzeit noch ungewiss.

Rettungshubschrauber, Rettungsdienst und Feuerwehr eilten zum Einsatzort, weswegen der komplette Fern-, Regional- und auch Güterbahnverkehr zwischen Bielefeld und Herford in beide Richtungen gesperrt werden musste.

Daher kommt es zurzeit zu Verzögerungen und Bahnausfällen. Zum Teil müssen Fahrgäste nun rund 70 Minuten auf ihren Zug warten.

Die Deutsche Bahn teilte schon mit, dass sie einen Schienenersatzverkehr eingerichtet habe. TAG24 bleibt dran.

UPDATE, 19.51 Uhr: Tagsüber hatten zwei Firmen im Auftrag der Bahn neue Lichtmasten im Boden versenkt. In dieser Zeit war die Oberleitung stromlos und geerdet.

Als allerdings eine der beiden Firmen abrückte, wurden wieder 15.000 Volt durch die Oberleitung geleitet. Eine der Männer kam schließlich bei den Arbeiten an die Stromleitung.

Dabei bekamen alle vier einen schweren Stromschlag. Zwei Männer erlitten Verbrennungen an den Unterarmen. Lebensgefährlich verletzt wurde keiner von ihnen.

Um 18.30 Uhr wurde die Streckensperrung komplett aufgehoben.

Mehrere Rettungswagen eilten zum Bahnhof Bielefeld-Brake.
Mehrere Rettungswagen eilten zum Bahnhof Bielefeld-Brake.

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