Deutsche Bahn klagt gegen Studentenwohnheim

Ist dieses Gebäude zu nah am Bahngelände?
Ist dieses Gebäude zu nah am Bahngelände?

Bielefeld - Es geht eigentlich nur um fünf Meter, aber die haben es in sich. Die Deutsche Bahn klagt gegen die Stadt Bielefeld, weil der Abstand zwischen den Studentenwohnungen und dem angrenzenden Bahngelände zu klein ist.

"Die Stadt hat für das Appartementhaus eine Baugenehmigung direkt an der Grundstücksgrenze erteilt, weil sie das benachbarte Flurstück der Bahn als öffentliche Verkehrsfläche eingestuft hat", sagt Gerichtssprecher Hans-Jörg Korte der Neuen Westfälischen.

"Die Deutsche Bahn aber sieht in dieser Einschätzung ihre Rechte als Nachbar beschränkt."

Dieter Ellermann vom Bauamt erklärt, dass der vorgeschriebene Abstand nicht bei öffentlichen Flächen wie Parks oder Bahnstrecken gelte. Die Bahn hält es sich aber offen, dort noch ein Stellwerk zu bauen.

"Wir aber haben den Bereich als freie Strecke gewertet", so Ellermann.

Am 19. Januar muss das Verwaltungsgericht Minden entscheiden, ob es der Deutschen Bahn oder der Stadt Bielefeld Recht gibt.


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