Leiche aus Gartenlaube obduziert: So kam der Mann ums Leben

Bielefeld – Nach dem verheerenden Brand einer Gartenlaube, ist am Montagabend eine Leiche gefunden worden (TAG24 berichtete). Die Obduktion ergab nun, wer der Tote ist und wie er ums Leben kam.

Die Kriminalpolizei fing nach dem Feuer mit dem Ermitteln an.
Die Kriminalpolizei fing nach dem Feuer mit dem Ermitteln an.

Gartennachbarn befürchteten bereits, dass es sich bei der bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Person in der Kleingartenkolonie an der Heeper Straße um ihren alten Freund handeln könnte (TAG24 berichtete).

Diese Befürchtungen scheinen sich nun zu bewahrheiten, wie Polizeisprecher Michael Kötter am Mittwoch mitteilte: "Es haben sich nun die Hinweise verdichtet, dass es sich bei der toten Person um den 58-jährigen Pächter handelte". Hundertprozentige Gewissheit gebe es aber noch nicht.

Seine Gartennachbarn sorgten sich schon längere Zeit um den 58-jährigen. Sein Gesundheitszustand habe sich zunehmend verschlechtert, der Mann litt unter einer körperlichen Behinderung.

Pächter starb an Rauchvergiftung

Die Leiche aus der Brandruine wurde nun obduziert.
Die Leiche aus der Brandruine wurde nun obduziert.

So soll auch der ramponierte Rollstuhl, der vor der abgebrannten Laube stand für die Anwesenheit des 58-Jährigen zum Brandzeitpunkt hinweisen.

Hinweise auf Fremdverschulden gebe es laut Polizei jedoch nicht. Nach der Obduktion der Leiche werde vermutet, dass ein Holzofen nicht sachgemäß bedient wurde.

Dabei seien giftige Gase entstanden, durch die der 58-Jährige das Bewusstsein verlor. Danach sei das Feuer dann ausgebrochen.

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