Chlorgas-Alarm in Freibad: Großaufgebot der Feuerwehr muss anrücken

Bielefeld - Ein Großaufgebot der Feuerwehr musste sich am Mittwochmorgen auf den Weg zum Freibad Großdornberg machen, da der Verdacht nahe lag, dass vor Ort hochgiftiges Chlorgas ausgetreten war.

Die Feuerwehr war extra für einen Gas-Alarm vorbereitet.
Die Feuerwehr war extra für einen Gas-Alarm vorbereitet.

Als der Bademeister gegen 6 Uhr das Schwimmbad betrat, um es für die Frühschwimmer, die meistens schon gegen 6.15 Uhr vorbeikommen, vorzubereiten, vernahm er einen Warnton aus dem Chlorgasraum.

Da dieses Gas, das zum Reinigen des Wassers benötigt wird, hoch ätzend und giftig ist, informierte der Bademeister daraufhin die Feuerwehr.

Nachdem der Alarm eingegangen war, rückten rund 70 Einsatzkräfte an. Mehrere der Feuerwehrmänner hatten sich bereits chemische Schutzanzüge angezogen und untersuchten nach ihrer Ankunft als erstes den Chlorgasraum.

Zum Glück stellten sie fest, dass es sich nur um einen Fehlalarm gehandelt hatte. Aus keiner der sechs vor Ort stehenden Gasflaschen war Chlor ausgetreten.

Daher war der Einsatz für die Feuerwehrleute nach rund einer Stunde wieder beendet und sie konnten abrücken.

Mit chemischen Schutzanzügen bekleidet, gingen mehrere Feuerwehrmänner in den Chlorgasraum.
Mit chemischen Schutzanzügen bekleidet, gingen mehrere Feuerwehrmänner in den Chlorgasraum.
Die Messwerte waren alle im grünen Bereich.
Die Messwerte waren alle im grünen Bereich.

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