Schießerei am Bahnhof: 30-Jähriger feuert mit Waffe um sich

Bielefeld – Am Bielefelder Hauptbahnhof sind bei einem Streit zwischen vier Männern Schüsse abgefeuert worden.

Zwei Männer konnte die Polizei am Bahnhof festnehmen.
Zwei Männer konnte die Polizei am Bahnhof festnehmen.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 18 Uhr im Bereich der Herbert-Hinnendahl-Straße, wie die Polizei mitteilte.

An der "Tüte" soll ein 30-jähriger Marokkaner auf zwei seiner Kontrahenten geschossen haben und anschließend geflüchtet sein.

Statt einer Schusswaffe wurde später jedoch nur Schreckschussmunition bei ihm gefunden. Von der Waffe fehlt noch jede Spur.

Ein weiterer 26-jähriger Beteiligter, der bei der Auseinandersetzung leicht verletzt wurde, sei ebenfalls geflohen.

Bei seiner Festnahme in Nähe der Stadthalle fanden die Beamten ein Messer. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Libyen ohne festen Wohnsitz.

Polizei überprüft zahlreiche Personalien

Die "Tüte" gilt als Treffpunkt für Junkies und Trinker.
Die "Tüte" gilt als Treffpunkt für Junkies und Trinker.

Geschossen worden sei laut Polizei auf einen 18-jährigen Bielefelder mit libanesischer Herkunft.

Den zweiten Mann konnten die Beamten nicht ermitteln. Sie überprüften im Bereich der "Tüte" zahlreiche Personalien.

Die Tüte gilt als Brennpunkt der örtlichen Trinker- und Drogenszene, weshalb viele den Weg dort entlang meiden (TAG24 berichtete).

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

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