Highspeed-Surfen! Diese Stadt hat das schnellste Internet

Bielefeld – Welche Stadt hat das schnellste Internet? Diese Frage hat das Vergleichsportal "Check24" einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Verlegung von Glasfaserkabeln soll bald überall für schnelles Internet sorgen. (Symbolbild)
Die Verlegung von Glasfaserkabeln soll bald überall für schnelles Internet sorgen. (Symbolbild)  © 123RF

Dabei kam heraus, dass die Verbraucher in Hamburg mit durchschnittlich 94,1 MBit/s 35 Prozent schneller im Netz unterwegs sind als die Bielefelder mit nur 69,9 MBit/s pro Sekunde.

Im Vergleich der 30 größten deutschen Städte bestellen auch Check24-Kunden aus Hannover (Ø 93,4 MBit/s) und Kiel (Ø 91,7 MBit/s) besonders hohe Surfgeschwindigkeiten.

"Kunden wollen immer schnellere Internettarife", sagt Erwin Biebrich, Geschäftsführer Telekommunikation bei Check24. "Diesen Trend, auf den die Anbieter mit immer besseren und schnelleren Angeboten reagieren, beobachten wir schon seit geraumer Zeit."

Im Vergleich der Bundesländer liegen die Stadtstaaten Hamburg (Ø 94,1 MBit/s), Bremen (Ø 89,4 MBit/s) und Berlin (Ø 91,6 MBit/s) vorne.

Deutlich niedrigere Geschwindigkeiten bestellen Internetkunden in den ostdeutschen Flächenländern Brandenburg (Ø 66,0 MBit/s), Thüringen (Ø 65,3 MBit/s) und Sachsen-Anhalt (Ø 61,2 MBit/s).

Stadt-Land-Unterschied in Sachsen am größten

Am schnellsten surfen die Menschen in Hamburg im Internet. (Symbolbild)
Am schnellsten surfen die Menschen in Hamburg im Internet. (Symbolbild)  © 123RF

"In Metropolen ist der Breitbandausbau am weitesten vorangeschritten", sagt Erwin Biebrich.

"An vielen Adressen in Großstädten ist inzwischen Highspeed-Internet mit bis zu 500 MBit/s verfügbar. Auf dem Land geht der Ausbau von schnellem Internet dagegen eher schleppend voran."

Der Unterschied der Surfgeschwindigkeiten zwischen Städten und ländlichen Regionen unterscheidet sich jedoch je nach Bundesland. Während die Lücke in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern besonders groß ist, gibt es in Bayern und Baden-Württemberg den geringsten Unterschied.

Wie die Neue Westfälische berichtete, soll laut der Breitbandbeauftragten auch in Bielefeld bald Schluss mit dem lahmen Surfen sein. Noch im Laufe dieses Jahres, so Sonja Opitz, soll die ganze Stadt per Glasfaserkabel ans schnelle Internet angeschlossen sein.

Dann sollen alle Haushalte, auch in den Außenbezirken, mit mindestens 100 Mbit im Netz surfen können. Das sei nötig, um Fernseh-, Video- und Musikstreamingdienste einwandfrei nutzen zu können.

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