"Menschenregeln" sollen das Miezhaus kuscheliger machen

Kater Professor erklärt die Hausregeln im Katzencafé.
Kater Professor erklärt die Hausregeln im Katzencafé.

Bielefeld - Seit dem 1. September ist das Bielefelder Katzencafé Miezhaus unter neuer Führung geöffnet (TAG24 berichtete). Und auch wenn es jetzt wieder besser läuft und Gäste und Katzen sich gut verstehen, kommt es doch hin und wieder zu Problemen.

"Besonders schwierig ist es, wenn Gäste selber Katzen haben und von ihren Tieren auf unsere schließen", sagt Café-Inhaberin Anja Krückemeier in der Neuen Westfälischen. "Man muss dann immer sehr freundlich darauf hinweisen, dass unsere Katzen die Gäste ja noch nicht kennen und ihren eigenen Charakter haben und nicht alles so mögen, wie die eigenen Tiere."

Gerade Kinder, die sich mit Katzen nicht auskennen, sind nach der Eröffnung sehr offensiv an die Tiere herangetreten. "Fest steht, dass wir nicht auf unsere kleinen Besucher verzichten wollen. Wir finden es wichtig, auch Kindern, die nicht mit Tieren aufwachsen können, die Möglichkeit zu geben, Kontakt mit Tieren zu bekommen."

Am Wochenende, als es im Café voll war, sei es besonders kritisch gewesen: "Es war ein Samstag und sehr viel los, das was extrem anstrengend für das Servicepersonal - und natürlich die Katzen", sagt Anja Krückemeier. Auch Eltern, die man auf die Hausregeln anspreche oder bitte, die Kinder zu beruhigen, reagieren beleidigt.

Dabei sind die "Menschenregeln", wie das Miezhaus sie nennt, recht eindeutig und leicht einzuhalten: Fotos gerne, aber ohne Blitz; erst schnuppern lassen und dann streicheln; nicht hochheben oder am Schwanz ziehen und schlafen lassen.


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