Wird der Führerschein durch einen Fahrsimulator billiger?

Vor der ersten Fahrt im Auto mal einen Fahrsimulator zu benutzen kann von Vorteil sein. (Symbolbild)
Vor der ersten Fahrt im Auto mal einen Fahrsimulator zu benutzen kann von Vorteil sein. (Symbolbild)  © 123RF

Bielefeld - Fahrschulen dürfen nach einem Urteil des Landgerichts Bielefeld nicht damit werben, dass die Nutzung eines Fahrsimulators die Ausbildung am Ende günstiger macht.

Dagegen hatte die Wettbewerbszentrale geklagt und am Dienstag Recht bekommen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Unternehmen dürfen nach Ansicht der Richter auf die Vorteile eines Fahrsimulators zu Beginn der Ausbildung hinweisen.

Sie dürfen diese Aussage aber nicht mit der Behauptung einer Ersparnis verbinden. Die Wettbewerbszentrale hatte argumentiert, es gebe keinen Nachweis dafür. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs mit Sitz in Frankfurt hat nach eigenen Angaben nichts gegen den Einsatz von Fahrsimulatoren. Nachweise für eine Kostenersparnis gebe es aber nicht - ein solches Versprechen sei somit ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.

Der Verein verklagte eine Fahrschule aus Ostwestfalen.

Titelfoto: 123RF


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