Brutaler Dreifach-Mord: Das droht dem Serienkiller von Hille jetzt

Bielefeld – Im Prozess um den Dreifachmord von Hille könnte für die beiden Angeklagten am Ende nur noch eins stehen: Die Sicherungsverwahrung.

Vor Gericht erschien Jörg W. mit Sonnenbrille und Kapuze.
Vor Gericht erschien Jörg W. mit Sonnenbrille und Kapuze.  © DPA

Darauf hat der Vorsitzende Richter Georg Zimmermann zum Auftakt des zweiten Prozesstages am Donnerstag hingewiesen. Zimmermann beruft sich dabei auf die Erkenntnisse eines vorläufigen psychologischen Gutachtens. Demnach geht von den beiden Angeklagten ein Hang zu erheblichen Straftaten aus.

Jörg W. (51) und sein Ziehsohn Kevin R. (24) äußerten sich am zweiten Prozesstag nicht zu den Vorwürfen. Die beiden Deutschen sollen im ostwestfälischen Hille aus Habgier drei Männer getötet und verscharrt haben (TAG24 berichtete).

Die Leichenfunde auf zwei angrenzenden Höfen hatten im Frühjahr für Aufsehen gesorgt. Laut Anklage haben die beiden zuerst einen Nachbarn (72), dann einen Hilfsarbeiter (64) und später einen Geschäftspartner (30) brutal erschlagen. Die Anklage lautet auf dreifachen Mord aus Habgier.

Auch die Ehefrau von Jörg W. wird nicht aussagen und beruft sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht, wie das Gericht mitteilte.

Nach Auskunft seiner Verteidiger wird der Kevin R. sich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt zu den Vorwürfen äußern. Der ehemalige Fremdenlegionär Jörg W. und sein Ziehsohn beschuldigen sich gegenseitig.

Drei Männer haben die beiden Angeklagten brutal ermordet.
Drei Männer haben die beiden Angeklagten brutal ermordet.  © DPA

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