34-Jähriger soll sich an Kranker sexuell vergangen haben

Bielefeld - Als ein 34-Jähriger zur Behandlung in einer psychiatrischen Klinik in Bielefeld war, soll er eine Mitpatientin sexuell genötigt haben.

Für die mutmaßlichen Taten muss sich der Mann vorm Landgericht Bielefeld verantworten. (Symbolbild)
Für die mutmaßlichen Taten muss sich der Mann vorm Landgericht Bielefeld verantworten. (Symbolbild)  © 123RF

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, dass er am 25. April 2015 in das Zimmer der Frau ging, um sie dann zu belästigen.

Einige Monate später soll der psychisch Kranke außerdem Polizisten attackiert haben. Bei einer Ausweiskontrolle soll er erheblichen Widerstand geleistet haben, heißt es.

Es habe sich eine "Rangelei mit Fäusten" entwickelt, so die Vorwürfe. Der 34-Jährige soll "auf einen Polizeibeamten eingeschlagen sowie gegen dessen Beine getreten" haben.

Einen anderen Polizisten soll er versucht haben zu beißen. Sowohl bei der Schlägerei als auch bei den sexuellen Übergriffen auf die Mitpatientin der Klinik soll der Mann nur vermindert schuldfähig und alkoholisiert gewesen sein.

"Der Angeklagte soll unter einer Psychose in Form einer chronischen Schizophrenie leiden; auch soll ein Hang zum Rauschmittelkonsum bestehen", so ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld.

Für die mutmaßlichen Taten muss sich der 34-Jährige ab Donnerstag vor einem Richter verantworten. "Neben einer Bestrafung des Angeklagten verfolgt die Staatsanwaltschaft auch dessen Unterbringung in einer Entziehungsanstalt."

Titelfoto: 123RF


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