Männer werden vermisst, dann nimmt der Fall eine plötzliche Wendung

Bielefeld/Hille - Zwei Vermisstenfälle geben der Polizei aktuell Rätsel auf. Sowohl ein 30-Jähriger aus Stadthagen als auch ein 51-jähriger Hiller werden seit einigen Tagen vermisst.

Mit Leichenspürhunden wurde bereits nach dem Vermissten gesucht. In einer Scheune fand man ihn - tot! (Symbolbild)
Mit Leichenspürhunden wurde bereits nach dem Vermissten gesucht. In einer Scheune fand man ihn - tot! (Symbolbild)  © DPA

"Nach Ermittlungen der Polizei Niedersachsen und der Polizei Bielefeld gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Vermisstenfällen", so Achim Ridder von der Polizei Bielefeld.

Wie sich herausstellte, könnte es sich um ein "Kapitaldelikt", wie der Sprecher weiter sagt, handeln. Eine Mordkommission aus Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Polizei Minden-Lübbecke übernahm unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Markus Mertens die weiteren Ermittlungen.

Am Freitagnachmittag entdeckten die Ermittler das Auto des 30-Jährigen. Es stand in einer Scheine in Hille. Ganz in der Nähe soll der 51-jährige Vermisste wohnen.

Mit Leichenspürhunden wurde bereits nach dem Jüngeren gesucht. Der 30-Jährige konnte schließlich tot im angrenzenden Gehöft gefunden werden. "Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Der zweite, 51-jährige Mann, der Zugang zu dem Gehöft hat, ist der Tat dringend verdächtig", so Achim Ridder.

Wo er sich aktuell befindet, ist nicht klar. Die Polizei fahndet unter Hochdruck nach dem Mann.

Update, 10.37 Uhr: Die Polizei in Ostwestfalen sucht weiter nach einem 51 Jahre alten Mann, der einen 30-Jährigen getötet haben soll. Der Verdächtige sei weiter auf der Flucht, sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei am Samstag.

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. (Symbolbild)
Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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