Haben sie betrogen? Kunsthändler sollen Fälschungen als Originale verkauft haben

Bielefeld/München - Die Kunstwerke zum Schnäppchenpreis waren Fälschungen - drei Geschäftsführer eines Münchner Auktionshauses stehen jetzt unter der Anklage des gewerbsmäßigen Betrugs in 190 Fällen vor Gericht.

Vor dem Münchener Landgericht müssen sich die Kunsthändler verantworten.
Vor dem Münchener Landgericht müssen sich die Kunsthändler verantworten.  © dpa/Sven Hoppe

Am Montag (10 Uhr) beginnt der Prozess vor dem Münchner Landgericht.

Laut Staatsanwaltschaft soll ein Mann in Bielefeld Kopien von Grafiken nachgedruckt und als vermeintliche Originale an Galerien und Auktionshäuser in ganz Deutschland verkauft haben.

Die Reproduktionen habe er auf der Vorderseite mit Bleistift nummeriert und auf der Rückseite mit einem Sachverständigen-Zertifikat versehen.

Den drei Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, sie hätten die Reproduktionen seit 2004 bewusst als Originale verkauft - oft als vorgebliches Schnäppchen aus Insolvenzen oder Notlagen der Vorbesitzer heraus.

Die Auktionshändler sollen Fälschungen als Originale verkauft haben. (Symbolbild)
Die Auktionshändler sollen Fälschungen als Originale verkauft haben. (Symbolbild)  © dpa/Daniel Naupold

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