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Opfer berichtet von Trauma nach schrecklicher Amok-Fahrt von Münster

Bielefelder Opfer hat Trauma nach Amok-Fahrt von Münster

Obwohl die physischen Wunden langsam verheilen, sind die psychischen Folgen immer noch spürbar. Eine 36-Jährige berichtet, wie es ihr nach der Amok-Fahrt geht.

Bielefeld/Münster - Der 7. April wird sich vielen ins Gedächtnis eingebrannt haben: Am Nachmittag raste Jens R. mit seinem VW Bus in eine Menschenmenge, die nichtsahnend vorm Lokal "Großer Kiepenkerl" in der Münsteraner Altstadt verweilte (TAG24 berichtete).

An dieser Stelle raste der Amok-Fahrer in die Menschenmenge.
An dieser Stelle raste der Amok-Fahrer in die Menschenmenge.

Die Amok-Fahrt forderte vier Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Drei von ihnen kommen aus Bielefeld und leiden bis jetzt unter den Folgen. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch hat die schreckliche Tat Narben bei ihnen hinterlassen.

Obwohl eine 36-Jährige selbst schwer verletzt wurde, reagierte sie unter dem Schock blitzschnell und eilte anderen Opfern zur Hilfe. "Ich werde die Gesichter der Polizisten nicht mehr vergessen, die als erstes eintrafen", erinnert sie sich im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Sie seien erstarrt gewesen, blass und sichtlich schockiert. "Ihnen war absolut anzusehen, dass hier etwas wirklich Schlimmes passiert war."

Obwohl die Amok-Fahrt mittlerweile fünf Wochen zurückliegt, fühle es sich für die 36-Jährige so an, als seien gerade einmal zwei, drei Tage vergangen. Wenn es sonnig ist, wie an dem schicksalhaften Tag, sei es besonders schlimm. "Sonnenwetter ist für mich ein ganz großes Problem. Ich kann nicht mehr entspannt in der Sonne sitzen."

Das Opfer ist schwer traumatisiert, traut sich zum Teil nicht mehr aus dem Haus. Menschenmengen und Lärm sind für sie der Horror. Seit der Amok-Fahrt hört sie doppelt so laut. Sie leidet unter einer "posttraumatischen Belastungsstörung".

Nach der Amok-Fahrt legten zahlreiche Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen im Gedenken an die Opfer an.
Nach der Amok-Fahrt legten zahlreiche Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen im Gedenken an die Opfer an.

"Der Körper vieler Betroffenen reagiert sehr wachsam auf kleine Details, die mit dem Trauma-Ereignis in Verbindung stehen", erklärt Psychiaterin Steffi Koch-Stoecker, die unter anderem als Leiterin der Traumaambulanz im Evangelischen Klinikum Bethel arbeitet.

Der Körper habe gelernt, dass das Leben maximale Unsicherheit biete und reagiere mit erhöhter Wachsamkeit darauf. Hört die 36-Jährige beispielsweise einen aufheulenden Motor, gerät sie in Panik. "Dann geht sofort der Film von Münster wieder los."

Als sie sich einmal doch nach draußen und in ein Restaurant wagte, reagierte ihr Körper mit Schweißausbrüchen und Herzrasen. "Ich finde es unerträglich, dass mir jemand Fremdes so die Lebensqualität kaputt machen kann. Ich will deshalb umso mehr kämpfen, damit ich irgendwann mal wieder entspannt in einem Biergarten sitzen kann."

An eine Rückkehr in ihren Arbeitsalltag ist aktuell noch nicht zu denken. Sie hofft darauf, dass sie im Sommer so weit ist. "Es ist noch ein sehr weiter Weg. Ich finde es aber wichtig, dass alle wissen, dass ich mich nicht nur wegen des tollen Wetters krank gemeldet habe – und dass es länger dauern wird."

Mit diesem VW raste Jens R. am 7. April in die Menschenmenge.
Mit diesem VW raste Jens R. am 7. April in die Menschenmenge.

Derzeit bereiten ihr selbst scheinbar kleine Aufgaben große Probleme. So wird der Gang zur Waschmaschine bereits zur Anstrengung.

Ilse Haase vom Opferschutzverein "Weißer Ring" weiß, dass Mitmenschen oft das Verständnis für traumatisierte Leute fehlt. "Komme ich mit einem Gips, hält mir jeder die Tür auf. Ein Trauma sieht man aber nicht."

Koch-Stoecker warnt allerdings davor, Ratschläge von Außenstehenden, das Vergangene doch endlich los zu lassen, ernst zu nehmen. "Das wäre ein Fehler." Stattdessen rate sie Angehörigen dazu, "viel Geduld aufzubringen und sich – wenn nötig – das Erlebte immer wieder anzuhören."

Die Bekannten der 36-Jährigen wissen oft nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen, wie zum Beispiel ein Kollege offen gestand. Doch es geht auch anders: "Eine Kollegin hat mir einen Blumenstrauß geschickt. Darüber habe ich mich unsagbar gefreut." Zudem würde es helfen, auch mal über banale Themen zu sprechen.

Fotos: DPA

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